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Wer prägt künftig die Zukunft von De Beers – und damit einen wichtigen Teil des Naturdiamantenmarktes?

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Der geplante Verkauf von De Beers wird zunehmend auch für Unternehmen ausserhalb des klassischen Diamantenhandels interessant.

Laut Reuters spricht der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont, zu dem Cartier und Van Cleef & Arpels gehören, über einen möglichen Beitritt zum bevorzugten Bieterkonsortium. Auch der amerikanische Juwelier Signet wird als möglicher Partner genannt und der Antwerpener Diamantenverarbeiter Pluczenik bietet ebenfalls um einen Anteil. Wer am Ende tatsächlich beteiligt sein wird, ist noch offen.

Der heute veröffentlichte Q3-Bericht von De Beers zeigt ein gemischtes Marktbild: Die Bedingungen im Rohdiamantenhandel hätten sich im dritten Quartal stabilisiert. Der Umsatz aus Rohdiamantenverkäufen stieg gegenüber dem Vorjahresquartal leicht auf 731 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig lag der durchschnittliche realisierte Preis im bisherigen Jahresverlauf 37 Prozent unter dem Vorjahreswert.

De Beers erhöhte zudem die Produktionsprognose für 2026 auf 25 bis 28 Millionen Karat. Der Grund ist die vollständige Übernahme des kanadischen Gahcho-Kué-Anteils. Laut De Beers führt diese Änderung zu keiner zusätzlichen weltweiten Förderung.

Meine Einschätzung: Die mögliche neue Eigentümerstruktur ist ein strategisches Signal. Produzenten, Luxusmarken und Handel suchen offenbar nach neuen Wegen, die Naturdiamanten-Kategorie zu stärken. Eine Übernahme oder eine höhere Produktionsprognose ist jedoch noch kein Beleg für eine Erholung des Marktes.

Für Käufer bleibt entscheidend, den einzelnen Diamanten zu beurteilen: seine Qualität, den Einkaufspreis und seine Handelbarkeit. Die genannten Durchschnittspreise beziehen sich auf Rohdiamanten von De Beers – nicht auf geschliffene Diamanten oder den Wert eines einzelnen Steins.

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