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Der Unterschied zwischen Ware und wirklicher Seltenheit

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Hong Kong bestätigt erneut die zunehmende Spaltung im internationalen Diamanten- und Luxusmarkt. An der gestrigen 'Magnificent Jewels'-Auktion von Christie’s in Hong Kong sorgte insbesondere Lot 1922 für Aufmerksamkeit: Ein ovaler Diamant von 1.78 Karat in der extrem seltenen Farbe fancy purplish red - si2, wurde für rund 5 Millionen USD verkauft (2.8 Mio. $/ct.).

Gerade rote Diamanten gehören zu den seltensten natürlichen Diamanten überhaupt. Weltweit gelangen nur äusserst wenige Steine dieser Kategorie auf den Markt.

Bild: Christie's

Bemerkenswert ist dabei weniger der erzielte Preis, sondern vielmehr die Art der Nachfrage: Der Markt bezahlt heute nicht einfach 'Diamanten' oder 'Luxus', sondern echte Seltenheit, natürliche Unwiederholbarkeit und internationale Begehrlichkeit.

Die Auktion zeigte erneut deutlich, dass sich der Markt zunehmend zweiteilt. Während standardisierte Ware und kommerzielle Qualitäten unter Druck geraten, bleiben aussergewöhnliche Einzelsteine weiterhin stark gefragt:

·     natürliche Fancy-Colored Diamonds

·     unbehandelte Burma-Rubine

·     Kashmir-Saphire

·     Top-Jadeit

·     High-Jewelry-Objekte

Christie’s versteht es momentan besonders gut, solche Stücke nicht einfach als Schmuck zu präsentieren, sondern als mobile Meisterwerke mit langfristiger kultureller und materieller Werthaltigkeit. Genau darin liegt möglicherweise einer der wichtigsten Trends der kommenden Jahre:


Wert konzentriert sich zunehmend auf seltene, hochwertige und international handelbare Sachwerte mit hoher Wertdichte.

Hong Kong zeigt: Wirkliche Seltenheit bleibt gefragt. Gerade in Zeiten zunehmender Unsicherheit.

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